Der Bauantrag zu einem Mehrfamilienhaus in Anhofen wurde ebenso einstimmig beschlossen wie der Neubau einer Garage in Opferstetten. Nach dem dritten Anlauf war diese endlich so geplant, dass sie innerhalb der Baugrenze stehen wird.
Die Nachträgliche Genehmigung eines Bauantrages aus Kissendorf zur Errichtung einer Stützwand aus Betonblocksteinen und die Änderung der Garagendachform warf etwas mehr Diskussion auf. Unser Gemeinderat Frank Otte kritisierte, dass vom Bauherren Tatsachen geschaffen wurden. Er merkte an, dass es üblich ist, erst den Antrag zu stellen und dann zu Bauen. Im ursprünglichen Antrag wurde eine Mauer von 1 Meter Höhe genehmigt. Gebaut wurde eine Mauer mit 3 Meter Höhe. Ebenso war für die Garage ein Satteldach genehmigt, gebaut wurde ein Pultdach. Mit Frank Otte waren insgesamt drei weitere Gemeinderäte gegen die Nachträgliche Genehmigung. Die Mehrzahl sah allerdings kein Problem darin, dass man erstmal macht und dann den Antrag einreicht.
Mit 14 zu 3 Stimmen wurde das Vorgehen genehmigt.
Der Halbjahresbericht der Kämmerin enthielt auch keine Überraschungen. Der Haushalt für dieses Jahr liegt noch beim Landratsamt und wartet auf seine Genehmigung.
Für das Bauamt wird eine neue Software angeschafft. Bis auf drei Gemeinden im Landkreis arbeiten schon alle anderen Kommunen mit dieser Software.
Des Weiteren wurde beschlossen, dass für die Feuerwehrdienstleistenden die Kosten zur Verlängerung der Fahrerlaubnis der Klasse C übernommen werden. Voraussetzung ist das diese ausschließlich für die ehrenamtliche Tätigkeit bei der Freiwilligen Feuerwehr benötigt wird und die aktive Teilnahme an Übungen und Einsätzen.
Zum Abschluss der öffentlichen Sitzung wurde dem Schützenverein „Edelweiß“ Bühl e.V ein Zuschuss zu seinem geplanten Umbau eines Abstellraumes zum historischen Vereinsraum genehmigt. In dem Raum sollen Exponate und Geschichte des Vereins ausgestellt werden.